Energie- und Nervensystem

1-meridian-kurs-kinesiologie-praxis-kinschu-andrea-schulerDurch die Erkennung von den sogenannten „Meridianen“ oder Energiebahnen, auf denen sich Sammelpunkte oder Reaktionspunkte zur äußeren stimulierung unseres Nerven- und Blutsystems ergeben, entwickelten die Taoisten den Grundstein der heutigen TCM (traditionellen chinesischen Medizin)

Die Behandlung der „Meridiane“ erfolgt bei den Taoisten nach dem Verständnis der „Fünf Elemente Lehre“ – Wuxing 五行.

Hier die traditionellsten Behandlungsmethoden in Wudang:

Moxibustion, oder „Moxa“ ist im Allgemeinen ein sehr komplexer Vorgang, jedoch wird durch gezieltes Erwärmen der Meridianpunkte die Durchblutung begünstigt und beinflusst, somit das „Qi“ in unserem Körper.
Akupressur – ist langes und anhaltendes Drücken auf den Meridianpunkten, bis sich diese entspannen. Akupressur ist ein wirksames Mittel bei akuten Verspannungen. Hilft vor allem bei angeschwollenen und verhärteten Stellen.
Schröpfen – hilft bei verklemmtem Schmerz, verkoppelte Energiebahnen werden mit Schröpfen nach außen gedehnt. Schröpfen bewirkt was mit Akupressur nicht möglich ist, da der Unterdruck in den Gläsern das Gewebe von innen nach außen zieht.
Klopfakupressur – entspannt und stimuliert die Meridiane durch rhytmische Vibrationen, die durch ein „Klopfen“ mit der halboffenen Hand oder mit verschiedenen Holzinstrumenten erzeugt werden. Durch die Vibrationen geht die Behandlung tief unter die Haut und kann gezielter tiefe Verspannungen lösen oder bestimmte Stellen besser zur Heilung anregen. Klopfakupressur ist vor allem bei Stellen, wo Akupressur nicht hinkommt, wie zum Beispiel Kniegelenken, beliebt.

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