Das Feuer aus dem Selbst

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Toleranz ist ein starkes Wort für die Schwachen, im Daoismus ist es die Möglichkeit, die den Lebensweg ebnet. Den Tatendrang in der Quelle der Jugend zu stillen ist ebenso schwierig wie die Flammen des Herzens zur Ruhe zu bringen. Des Entfachen des Bewusstseins ruft Bewegung hervor, denn aus der Unruhe wird uns bewusst, dass wir uns mit allem und gleichzeitig mit nichts beschäftigen.

Die Begierde kann das Feuer zum Ausbrennen bringen, das Verlangen nach mehr macht das Herz schwerer. Alles führt gleichzeitig zu nichts und alles zu haben führt zur Bedeutungslosigkeit. Um nach Innen zu blicken, wo sollte man zuerst anfangen?

Das Gleichgewicht des Herzens

Wenn zwei Menschen sich lieben wächst Begierde zueinander, nimmt dies Überhand vereinnahmt der Eine den Anderen. Sich selbst zu lieben ist der erste Schritt um nicht vereinnahmt zu werden. Alles andere führt zur Abhängigkeit und Unselbstständigkeit, ein verwirrter Weg, dessen Kraft des eigenen Selbst in Vergessenheit gerät.

Unbewusst nehmen Menschen Energien in jede Richtung wahr, auch Nächstenliebe kann so ausgenutzt werden wenn der Andere davon abhängig ist.

Daoistisch gesehen unterstützt sich ein Paar durch einen gemeinsamen Weg, dies führt so zur gegenseitigen Inspiration und eröffnet die Möglichkeit einer ungezwungenen Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Stärken und Schwächen.

Um gut im Umfeld mit sich und anderen leben zu können, muss zuerst das Selbst bestimmt werden:

Der daoistische Weg der Selbstbestimmung

Was eine Situation bringt ist nicht offensichtlich, in dem Moment in dem man sich befindet erscheint eine Frage im Hier und Jetzt, und die Antwort darauf liegt im Ursprung.

Der Mond bleibt unverändert, der Blick auf ihn weckt Erinnerungen wenn er jede Nacht aufs Neue erscheint. Die Erde wird nach den Regeln des Himmels regiert, alles auf der Erde übt Geduld und Toleranz. Als Einzelner ist die Situation anzunehmen, das Beste aus jeder Situation zu machen ist die Kunst des Betrachters und des Agierenden, beide sind in jedem Fall gleichwertig.

Es gibt viele Wege die zum Glück führen, ein anderer Weg ist der, der zu allem führt, von dem alle erzählen.

Das Selbst formen

Die Quelle ist das Dao, aus dem großen Ganzen ist unser Schicksal der Ursprung für unsere Bestimmung.

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