Dao De Jing Kapitel 1 – Das Unbenennbare

Das Tao, das erzählt werden kann
ist nicht das ewige Tao
Der Namen, der genannt werden kann,
ist nicht der ewige Name.

Das Unbenennbare ist auf ewig real.
Benennen ist der Ursprung
aller einzelnen Dinge.

Frei von Begierde, versteht man das Geheimnis.
Im Wunsch gefangen, sieht man nur das Äußere.

Doch Geheimnis und Erscheinungsformen
ergeben sich aus der gleichen Quelle.
Diese Quelle wird genannt Dunkelheit.

Dunkelheit in der Dunkelheit.
Das Tor zum Verständnis von allem.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Dao De Jing Kapitel 1 – Das Unbenennbare“

  1. Die Dunkelheit ist hier nicht als etwas negatives zu sehen. Sondern gemeint ist etwas durch das wir nicht oder schwer durchblicken können. Unsichtbarkeit trifft in diesem Fall nicht zu, da dies eine Ungewissheit bedeuten würde. Das Tao und seine Präsenz ist mehr als gewiss. Die Verschachtelung von „Dunkelheit in der Dunkelheit“ deutet auf das Yin-Yang Prinzip – Yin im Yang und Yang im Yin.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s