International-Wudang-Academy-AssociationDie erste Wudang San Feng Schule Österreichs.

Die professionelle Schule für alle Disziplinen der „Inneren Kampfkunst“, darunter:

Nach chinesischen Ausbildungsstandard 中國武術.

Angebote:

Werte & Tradition

Wudang Kung Fu Wien vermittelt unabhängig als Akademie der „Inneren Kampfkunst“ die Lehren des Kulturerbes Wudang Sanfeng als offizielle anerkannte Schule der Sanfengpai aus Wudangshan und steht für die Authentizität der lebenserhaltenden Übungen und Kampftechnik.

Referenzen: Ärztliche Zertifizierungen

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Was ist Wudang?

Wudang liegt inmitten von hohen Bergen die bis heute den Taoisten als heilig gelten. In der chinesischen Provinz Hubei kann man das prächtige und uralte Wudang-Gebirge besichtigen. Vor 800 Jahren errichteten Taoisten auf den Befehl des damaligen Kaisers eine vielzahl von Tempeln und Klöstern auf den Wudang Bergspitzen. Der legendäre Taoist Zhang Sanfeng erarbeitete dort durch langes Training den Wudang Stil und schuf das Fundament des heutigen Wudang Taiji. Sanfeng bedeutet Himmel und Erde, der Himmel ist allgegenwärtig und die Erde duldsam. Aus diesem Zusammenspiel entsteht der immerwährende Ursprung des Tao. Der Weg der Natur beschreibt die Herkunft des Tao und lässt die natürliche Reihenfolge entstehen, aus welcher sich der Kreislauf schließt und die Rückkehr zum Ursprung erfolgt. Mehr darüber…


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Großmeister Zhong Yunlong:

1989 wurde Zhong Yunlong offizieller Nachfolger von Sanfeng Priester Guo Gaoyi, dem damaligen Direktor der Wudang Sanfeng Gruppierung. Ab dem gleichen Zeitpunkt leitete Zhong Yunlong die erste öffentliche taoistische Wudang Kungfu Schule. Erstmals entschloss man sich Wudang Kungfu für die Außenwelt zugänglich zu machen.

Meister Yuan Xiu Gang:

Seit 1995 unterrichtet Yuan Xiu Gang mit der Zustimmung von Zhong Yunlong am Fuße der Wudang Berge im Yuxu Tempel. Yuan Xiu Gang hat es sich zum Ziel gesetzt herausragende Kungfu Experten auszubilden und den Einflussbereich des Taoismus außerhalb Chinas zu vergrößern.

Meister Chen Shiyu:

Eröffnete 1998 in Huilongguan auf dem Wudang Gebirge seine Schule mit der Zustimmung von Zhong Yunlong. Chen Shiyu möchte die taoistische Kultur und die Lebenserhaltung an seine Schüler weitergeben. Das Ziel von Chen Shiyu ist, dass seine Schüler die Kultur und Traditionen von Wudang Sanfengpai besser verstehen und ihre körperliche und seelische Gesundheit kultivieren.

Meister Ziji (Michael Weichhardt):

Brachte 2015 erstmals mit der Zustimmung von Zhong Yunlong, Yuan Xiu Gang und Chen Shiyu das Wudang Kungfu nach Österreich. Er sieht es als seine Lebensaufgabe an, die Lehren des Taoismus und des Wudang Kungfu weiterzugeben.


Warum praktizieren Taoisten Kampftechnik?

Die Kampftechnik ist tief verbunden mit Kungfu. Kungfu bedeutet für einen Taoisten nicht der Kampf, sondern sich eine beliebige Fähigkeit bis zur Meisterschaft anzueignen. Diese Meisterschaft hat kein höchstes Ziel und ist ein fortlaufender zeitloser Weg. Der Weg ist wichtiger Bestandteil der Anpassungsfähigkeit und kennt in seiner Variation im Rahmen der eigenen persönlichen Entwicklung keine Grenzen. Kungfu bedeutet immer neues Entdecken und Verstehen seiner selbst.

Das eigene Streben zur Perfektion ist nur möglich, wenn Kungfu auf das Selbst bezogen wird ohne sich mit anderen zu vergleichen. Diese Perfektion kennt in seinem Tun keine Grenzen, da wir uns stetig persönlich verändern und entwickeln.

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Das taoistische Kungfu ist ein wichtiges Werkzeug zur eigenen Stärkung und Lebenserhaltung. Dadurch ist es unausweichlich, dass sich Taoisten auch mit äußeren Einflüssen beschäftigen. Hier kommen die inneren Fähigkeiten zur Stärkung der äußeren zum Einsatz. Da alles was wir tun von innen kommt, ist die taoistische Kampfkunst darauf ausgerichtet in seiner Umsetzung effizient zu sein, indem die Gesetze der Natur anhand der taoistischen Lehren berücksichtigt werden.

Diese Kampfkunst ist nicht in kurzer Zeit zu erlernen. Da alle Prinzipien mit den Lehren des Taoismus und der Natur zusammenhängen, bedarf es langer Übung um darin wirkliche Fortschritte zu erzielen. Die taoistische Kampfkunst ist sehr zeitaufwendig. Deswegen gibt es heute viele Schulen, die sich nur auf eine oder wenige Disziplinen spezialisieren.

Nur das Erlernen der gesamten Lehre und Möglichkeiten befähigt sich bestmöglich im Bereich der taoistischen Kampfkunst und der Selbstwahrnehmung zu entwickeln um ein ausgeglichenes und gesundes Leben zu führen.

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Viele Taoisten im alten China galten als unsterblich, unbesiegbar und ungeschlagen. Die taoistische Kampfkunst war schon damals sehr hochentwickelt und sah die Elemente des Kampfes in einem breiteren Umfeld. Das Energiezentrum, von dem alles ausgeht ist der Dantian 丹田, welcher ungefähr 2cm unter dem Bauchnabel liegt. Dieser ist stark verbunden mit dem eigenen Schwerpunkt und kontrolliert daher jede Bewegung von innen nach außen. Das harmonische Zusammenspiel von Qi, Jing und Shen, dem Bewusstwerden der 5 Elemente, und das Verstehen der Bagua Lehre ermöglichen erst die effiziente Umsetzung der taoistischen inneren Kampftechnik.

Der „Innere Kampf“ mit dem Selbst und dem Erreichen höherer Ebenen in Form der Selbstwahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit und Disziplin sind wichtige Faktoren für die Entwicklung der taoistischen Kampfkunst.

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